Seelenlicht und Malas

Was sind Malas? 

 

Bereits seit tausenden Jahren wird die Mala im Hinduismus, Buddhismus und in der Yogakultur verehrt. 
Eine Meditationskette, die seinen Träger auf seinem spirituellen Weg begleiten darf. 

Wo kommt die Mala her?

Mala ist ein Begriff aus dem Sanskrit ( Alt-Indisch - die älteste Form der Sprache) und bedeutet übersetzt “Meditationskranz”.

Sie dienen seither als Begleiter bei der Japa-Meditation. Diese spezielle Art der Meditation unterscheidet sich von den meisten Meditationsformen. Das Zielt ist nicht seinen Geist zum Schweigen zu bringen, sondern sich auf ein Matra zu konzentrieren, dieses wird in Gedanken, oder laut 108 x wiederholt. Doch wie genau kannst du dich auf das Mantra konzentrieren und nicht nebenbei bis 108 zählen? Nun kommt die Mala ins Spiel - sie dient dir als Zählhilfe. 
Ein super Nebeneffekt - du lädst die Mala mit ihren Heilsteinen und wertvollen Materialien mit deinem Mantra auf. Durch die Fäden der Quaste soll dein Mantra in die Welt verteilt werden.
 

Trage zu mehr Licht und Liebe bei - für eine friedliche Welt


Bereits in der Mahabharata ca. 400 v.Chr. werden die Mala Ketten und ihre Wirkung erwähnt.

Der Aufbau


108 Perlen, 1 Guru-Perle und 4 Zwischenperlen für deine Mala. 

Die Zahl 108 ist im Buddhismus und Hinduismus heilige Zahl. Man sagt, dass der Körper über 108 Energiebahnen verfügt und ein Mantra erst nach 108 Wiederholungen seine Wirksamkeit entfaltet. Es gibt 108 Geheimlehren der Inder, 108 Gottheiten, der Durchmesser der Sonne ist genau 108 mal so viel, wie der der Erde.
Die indischen Gottheiten haben jeweils 108 Namen.

So wird deine Mala mit 108 Perlen, 1 Guru-Perle und 4 Zwischenperlen hergestellt.

Die Guru-Perle ist die große Perle am Ende der Kette, sie ist der Startpunkt der Meditation. Die Zwischenperlen helfen dir dich während der Meditation zu orientieren, um dich voll und ganz auf dein Mantra einzulassen.

Unter der Guruperle befindet sich die Quaste, sie soll dein mit Liebe gesprochenes Mantra in über seine Fäden in die Welt tragen.

Malas für die Seele

Jeder kann eine Mala tragen - dabei ist es ganz egal an welchem Punkt du in der Spiritualität stehst. Auch musst du noch keine Meditationskenntnisse haben, oder es überhaupt vorhaben müssen.


Lass sich deine Mala in dein Leben integrieren, völlig unabhänging von Religion, ursprünglichem Verwendungszweck oder Zwang. Es soll deine Mala sein, ein Unikat - so wie du!

 

Alltagstipps 

Natürlich kannst du deine Mala zu jeder Zeit tragen, doch damit du lange Freude an ihr hast kommen hier ein paar nützliche Tipps:

  • Nimm deine Mala zum Duschen und Baden ab - die Naturseide wird mit der Zeit zu strapaziert, wenn sie oft nass wird.
  • Wenn du deine Mala mit ätherischen Ölen aufwerten möchtest, träufel das Öl nicht auf die Steine, diese verlieren mit der Zeit dann ihren Glanz - Lavasteinperlen eignen sich hervorragend zum Beträufeln.
  • Bedenke, dass wenn du deine Mala nachts trägst, dass du sie versehentlich zerreißen könntest. Wie wäre es mit einem hübschen Plätzchen auf deinem Nachtschrank?
  • Bei deiner Yogaeinheit kannst du deine Mala aufladen, indem du sie am Besten neben deine Matte legst, so ist sie sicher, aber in deiner Nähe